Ortsteil Reichelsheim / Vereine / Gesangverein "Liederkranz": Unterschied zwischen den Versionen

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Der Gesangverein ist der älteste Reichelsheimer Verein. Ab 1844 begann in Nassau eine Welle von Vereinsgründungen, so führte es auch dazu, daß am 21. Februar 1844 durch Pfarrer Frankenfeld ein Singverein ins Leben gerufen wurde. <br>
 
Der Gesangverein ist der älteste Reichelsheimer Verein. Ab 1844 begann in Nassau eine Welle von Vereinsgründungen, so führte es auch dazu, daß am 21. Februar 1844 durch Pfarrer Frankenfeld ein Singverein ins Leben gerufen wurde. <br>
Wollen wir dabei nicht vergessen, daß heute die Musik etwas alltägliches und selbstverständliches ist. Wir können sie im Fernsehen, im Radio und nahezu über alle möglichen Medienträgern hören und oft auch sehen.<br>  
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Wollen wir dabei nicht vergessen, daß heute die Musik etwas alltägliches und selbstverständliches ist. Wir können sie im Fernsehen, im Radio und nahezu über alle möglichen Medienträgern hören und oft auch sehen. Rund um die Uhr!<br>  
 
Musik hatte seinerzeit nur der, welcher singen konnte oder, wer in der Lage war ein Instrument zu bedienen - wenn er es sich denn leisten konnte. <br> Gesungen hatte man zu jeder Gelegenheit - in der Schule, in der Kirche, in der Familie und bei der Arbeit. So ist es nicht verwunderlich, daß das Bedürfnis "gemeinsam zu Singen" zum ersten Verein in Reichelsheim geführt hat. In der Vereinschronik steht geschrieben: "Am Erntedankfest 1844 wurde in der Kirche die erste Probe seiner Leistungen abgelegt und man war damit recht zufrieden. Durch Vermittlung des Geistlichen wurde dem Verein von der herzoglich-nassauischen Landesregierung auf drei Jahre aus Gemeindemitteln Licht und Lokal verschafft."
 
Musik hatte seinerzeit nur der, welcher singen konnte oder, wer in der Lage war ein Instrument zu bedienen - wenn er es sich denn leisten konnte. <br> Gesungen hatte man zu jeder Gelegenheit - in der Schule, in der Kirche, in der Familie und bei der Arbeit. So ist es nicht verwunderlich, daß das Bedürfnis "gemeinsam zu Singen" zum ersten Verein in Reichelsheim geführt hat. In der Vereinschronik steht geschrieben: "Am Erntedankfest 1844 wurde in der Kirche die erste Probe seiner Leistungen abgelegt und man war damit recht zufrieden. Durch Vermittlung des Geistlichen wurde dem Verein von der herzoglich-nassauischen Landesregierung auf drei Jahre aus Gemeindemitteln Licht und Lokal verschafft."
  

Version vom 11. Mai 2017, 09:48 Uhr

Der Gesangverein ist der älteste Reichelsheimer Verein. Ab 1844 begann in Nassau eine Welle von Vereinsgründungen, so führte es auch dazu, daß am 21. Februar 1844 durch Pfarrer Frankenfeld ein Singverein ins Leben gerufen wurde.
Wollen wir dabei nicht vergessen, daß heute die Musik etwas alltägliches und selbstverständliches ist. Wir können sie im Fernsehen, im Radio und nahezu über alle möglichen Medienträgern hören und oft auch sehen. Rund um die Uhr!
Musik hatte seinerzeit nur der, welcher singen konnte oder, wer in der Lage war ein Instrument zu bedienen - wenn er es sich denn leisten konnte.
Gesungen hatte man zu jeder Gelegenheit - in der Schule, in der Kirche, in der Familie und bei der Arbeit. So ist es nicht verwunderlich, daß das Bedürfnis "gemeinsam zu Singen" zum ersten Verein in Reichelsheim geführt hat. In der Vereinschronik steht geschrieben: "Am Erntedankfest 1844 wurde in der Kirche die erste Probe seiner Leistungen abgelegt und man war damit recht zufrieden. Durch Vermittlung des Geistlichen wurde dem Verein von der herzoglich-nassauischen Landesregierung auf drei Jahre aus Gemeindemitteln Licht und Lokal verschafft."

Der Verein war zu seiner Gründungszeit ein reiner Männerchor. In § 1der Statuten heißt es: "... er soll aus lauter Männerstimmen gebildet werden ..." Frauen waren zunächst nicht angedacht. Einen separaten "Frauen und Mädchenchor" gab es erst sehr viel später. Seit wann der in 1920 offiziell in "Liederkranz" umbenannte Verein von Frauenstimmen unterstützt wird geht aus der Chronik nicht direkt hervor.

Vereinschronik (bis 1955) des Gesangvereins Liederkranz - entnommen der Festschrift "110 Jahre Liederkranz"