Artikel der Rubrik "Damals" / Anwesen Bingenheimer Str. 14 und 14a

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Für den Stadtkurier 08. Januarr 2021
Rubrik "Damals"

Verantwortlich und Ansprechpartner für die Rubrik "Damals" ist:
Horst Diehl, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsverein Reichelsheim/Wetterau e.V. (HGV)
Bingenheimer Straße 29
mail-Adresse: h.diehl@web.de


Bildbeschreibung:


Reichelsheim:

Recherchen zu den Anwesen Bingenheimer Str. 14 und 14a
In einem Baugesuch zu diesem Grundstück aus dem Jahre 1892 (Hoftor und Schaufenster) werden als Antragsteller die Erbengemeinschaft des Metzgers Wilhelm Theodor Gros aufgeführt. (Familie Hermann Vogt und Frau Frieda geb. Gros genannt "Scholtese" sowie Wilhelm Gros)

Im Adressbuch von 1906 ist ein Adolf Conrad als Betreiber eines Gasthauses mit Fuhrwerk unter der Adresse 160 zu finden. 160 war die laufende Nummer des Brandkatasters für das Anwesen der heutigen Bingenheimer Str. 14 und 14a.

Adolf Conrad war als Sohn des Postexpeditors Franz Conrad 1867 geboren worden und heiratete 1889 Emma - die einzige Tochter im Hause des Friedrich Binding (Neugasse 19). Zusammen hatten sie 3 Kinder. Es ist überliefert, daß Adolf Conrad in der Neugasse 19 wohnte und dort auch Landwirtschaft betrieb. Wann und wie er nun das Gasthaus Zur Rose – wahrscheinlich als Pächter - übernommen hat ist z.Z. nicht bekannt. 1923 stirbt Adolf Conrad mit 55 Jahren.

Im Adressbuch von 1928 ist unter Bingenheimer Str 14 ein Bönsel Heinrich, Bergmann als auch ein Kehr Heinrich, Erdarbeiter registriert (nicht als Eigentümer - lediglich wohnhaft)

Das Anwesen Bingenheimer Str 14 und 14a wurde dann irgendwann von den Erben veräußert. Der eine Teil wurde an Emil Schneider - der andere Teil an den Metzger und Gastwirt Peter Friedrich verkauft.


Das gezeigte Bild ist ein Ausschnitt einer Reichelsheimer Ansichtskarte aus der Zeit um 1900


ZurRose.jpg