Ortsteil Reichelsheim / Ortsbefestigung / Hexenturm: Unterschied zwischen den Versionen

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  TurmgasseOW .jpg|Ansichtskarte vom Haus Kornmann in der Turmgasse um 1900
 
  TurmgasseOW .jpg|Ansichtskarte vom Haus Kornmann in der Turmgasse um 1900
 
  Hexenturm mit Storch.jpg|Privataufnahme; Storch auf dem Hexenturm um 1930
 
  Hexenturm mit Storch.jpg|Privataufnahme; Storch auf dem Hexenturm um 1930
  Rhm Hexenturm mit eingeknickter Haube.jpg|Blick vom Horloffsteg auf den Hexenturm mit bereits eingeknickter Haube, die in 1954 gänzlich abgetragen wurde.jpg
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  Rhm Hexenturm mit eingeknickter Haube.jpg|Blick vom Horloffsteg auf den Hexenturm mit bereits eingeknickter Haube, die in 1954 gänzlich abgetragen wurde
 
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Aktuelle Version vom 11. Juli 2019, 10:22 Uhr

Mit Hexenturm bezeichnet man den in der Turmgasse stehenden Rundturm aus dem 15. Jahrhundert - in der Chronik steht geschrieben, daß die Stadtbefestigung um das Jahr 1420 errichtet worden sein soll.

Interessanterweise ist dieser Turm nicht besonders hoch und er hat - anders als die anderen Türme - einen ebenerdigen Zugang.

Der "Hexenturm" erhielt seinen Namen durch seine Bestimmung während der Zeit des Hexenwahns in Reichelsheim (ca 1656 bis 1678).
Hier sollten die, während der Hexenverfolgung angeklagten Personen eingekerkert gewesen sein.

Die Haube wurde dem Turm erst im 19. Jahrhundert aufgesetzt. Wie der Turm vorher aussah kann man nur vermuten.

Überliefert ist, daß der Turm von einem Zigarrenfabrikanten genutzt wurde, welcher dort Tabak zum Trocknen und Reifen lagerte.

Da der Tabak dunkel und trocken gelagert werden muß hat dieser Fabrikant dem Turm die Haube spendiert.

In 1954 hatte man das Dach abgetragen, weil es bereits teilweise eingeknickt war.

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Publikationen (klicke hier)

  • Artikel aus der Wetterauer Zeitung vom 09. Dez 2006 zu Karl Beckers Erzählung "Der Hexenmeister von Reichelsheim"
  • Der Hexenturm zu Reichelsheim
Von Albert Wolf, Hessische Heimat - Aus Natur und Geschichte vom 22.11.1975