Ortsteil Dorn Assenheim

Aus Historisches Reichelsheim
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Überblick

Wappen

Das Wappen des Ortes Dorn Assenheim stammt aus der Zeit der Herrschaft der Herren von Kleen, welche das Kleeblattmotiv in ihrem Wappen hatten. Der Besitz der Familie von Kleen ging durch Erbe an das Geschlecht der Falkensteiner, die auch das Kleeblatt mit in ihr Wappen übernahmen. So ist das Wappen von Dorn Assenheim - ein grünes dreibblättriges Kleeblatt auf gelbem Schild - in Anlehnung an das der Familie von Cleen entstanden, welches noch in Fragmenten im Landesarchiv in Marburg erhalten ist und an die Zugehörigkeit zum Adelsgeschlecht ihrer Lehensherren erinnert. (Vergleiche auch die Ortswappen von Niederkleen und Oberkleen)


Nach einer mündlichen Überlieferung soll sich im 7. Jahrhundert ein Franke namens Masson hier niedergelassen und der Siedlung seinen Namen gegeben haben: „Massinheim“. Zusammen mit dem Zusatz „Durrin“ (dürr, wasserarm) wurde daraus später „Dorn-Assenheim“. Bezüglich der ersten urkundlichen Erwähnung des Dorfes kann als gesichertes Datum das Jahr 1318 angenommen werden.

Dorn-Assenheim war zur Hälfte fuldisches, zur anderen Wormser Lehen. Die erstere war mindestens seit 1396 im Besitze der Herren von Kleen; nach deren Aussterben kam sie an die Herren von Frankenstein. Die andere Hälfte besaßen ebenfalls die Herren von Kleen; sie ging dann zunächst über auf Caspar Lerch von Dirmstein und Philipp Wais von Fauerbach, 1593 an die von Schönburg, 1667 an die von Schönborn und endlich an die Rau von Holzhausen. 1803 kam das Dorf an Nassau und 1866 an Hessen Darmstadt.

Seit 1972 bilden die 6 Orte Beienheim, Blofeld, Dorn-Assenheim, Heuchelheim, Reichelsheim und Weckesheim die "Gesamtstadt Reichelseim/Wetterau". Die neugegründete Gesamtstadt Reichelsheim erhält Stadtrechte im Sinne der Hessischen Gemeindeordnung und ein neues gemeinsames Stadtwappen.

Eine Ausarbeitung zur Geschichte von Dorn-Assenheim, die Wilhelm Dönges (†), ehemals Bürgermeister von Dorn-Assenheim und Ehrenbürger der Stadt Reichelsheim, im Jahre 1975 veröffentlicht hatte, kann hier als pdf (ca 5,25 MB) geöffnet und heruntergeladen werden.


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